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Die Herbstausstellung 2026 im Kulturort Höfli 7 findet statt vom Samstag 12. September (ab 14 Uhr, Vernissage 19 Uhr) bis zum Sonntag, 27.September (Finissage), mit Museumsnacht am Samstag, 19. September. Das Thema der Ausstellung heisst "Der Garten von Candide".
Öffnungszeiten: Fr 17-22 Uhr, Sa 14-22 Uhr, So 11-16 Uhr.
Ausstellende: Hyun-Bi Gerhard-Choi (KR/BS), Annette Burrer (DE), Nikki Böhler und Céline Nauer vom Swiss Art Collective t8y (ZH/TW), Hanz Daniel (NL), Ivo Herzig (ZH), Verena Huber (ZH), Rita Marti (ZH), Katja Scheffer (SH), Silvio Marugg (SH), Barbara Perkinzl (BL), Juan Nicolas Keilich (ZH) sowie aus den Höfli-7-Ateliers Thomas Tito Greuter, Kurt Müller und Alice Marugg mit ihren Spraykurs-Teilnehmer:innen. Kurator: Marc Véron.
Musik: Piano Joe spielt an der Vernissage und an der Museumsnacht.
Sonntags-Matinéen:
13. September, 11 Uhr: "Blind Book" mit Reinhard Nowak
20. September, 11:15 Uhr: "Himmlische Musik" mit Stephanie Florence Senn (Piano)
27. September, 11 Uhr: Weltmusik mit Sassa (Trio-Formation mit Christian Fotsch)
Erzählcafé: Freitag 18. und 25. September, je 19 Uhr. Moderation Susanne Franklin.
Bei allen Veranstaltungen (ausser Zonta-Matinée) ist der Eintritt frei. Um das reichhaltige Programm finanzieren zu können, sind wir auf grosszügige Einlagen in den Kollekten-Topf angewiesen.
Sneak-Preview: Der Zonta-Club Schaffhausen organisiert am Sonntag, 6. September um 10:30 Uhr wieder die beliebte Sneak-Preview mit Apéro Riche und Blind Book – Lesung mit Reinhard Nowak (Anmeldung erforderlich).
Der Garten von Candide
Der grosse Aufklärer des 18. Jahrhunderts, Voltaire, liess seinen unverbesserlichen Optimisten Candide am Schluss des gleichnamigen Romans sagen: "… il faut cultiver notre jardin" – "… wir müssen unseren Garten bestellen". Candide hat auf seiner Reise durch die damalige bekannte Welt alle erdenklichen Schrecken gesehen, Kriegsgräuel auf dem Balkan, das Erdbeben von Lissabon, den Genozid an der Urbevölkerung Südamerikas. Voltaire kommt mit ihm zum Schluss, dass man mit dem, was einem zufällt, machen soll, was man kann, eben: Seinen Garten bestellen. Ohne das Grosse Ganze, die Welt, aus den Augen zu verlieren.
Hyun-Bi Gerhard-Choi – Garteninstallation
Den Besucher:innen des Kulturorts Höfli 7 ist die in Basel lebende Koreanerin Hyun-Bi Gerhard-Choi bereits von der Ausstellung 2021 "Chaos und Zuversicht" bekannt. Diesmal bespielt sie den idyllischem, baumbestandenen Garten mit einer zwischen den Bäumen aufgespannten Installation.

Im Garten des Kulturorts Höfli 7 entsteht eine leuchtende Installation der Koreanerin Hyun-Bi Gerhard-Choi.
Annette Burrer – Papierschwalben über dem Garten
Die in Freiburg / BR lebende Künstlerin Annette Burrer ist sehr vielseitig unterwegs: Als Druckgrafikerin mit Radierungen und Bleisatz im druckwerk Basel und als Malerin im Atelier Vauban (Aktionskreis KUNST Vauban e.V), wo unter anderem ihre Acryl-Bilder entstehen. Häufig zu Fuss oder mit dem Fahrrad in der Natur unterwegs skizziert sie vor Ort und setzt anschliessend die Impressionen in Malerei um. Seit 2009 ist Annette Burrer regelmässig in regionalen Ausstellungen im Raum Freiburg und Basel präsent. "Eine Bildidee oder ein Thema mit seinen Variationsmöglichkeiten kann mich über einige Jahre beschäftigen", schreibt sie auf ihrer Website. So entstand auch die Serie "Papierschwalben", die symbolisch im Himmel über dem Kulturort-Garten schweben werden.

Annette Burrer: Papierflieger (Ausschnitt). Acryl auf Leinwand, 65x120 cm, 2014
t8y Swiss Art Collective Nikki Böhler und Céline Nauer
Unsere Gärten sind längst nicht mehr nur analog, sondern auch digital – und es stellt sich die Frage, ob wir sie angesichts der BigTech-Übermacht überhaupt noch eigenständig kultivieren können. Das Kunstkollektiv t8y mit Nikki Böhler und Céline Nauer setzt sich mit solchen Fragen auseinander: "Our work uses interventions in everyday life to illuminate, question, and subvert the ways digital technologies shape our lives."
In einem Scheunenteil des Kulturorts Höfli 7 installiert t8y "Powerplay": Eine Art Spielgarten, der die angeblich allmächtigen und unberührbaren Tech-Bros auf die Grösse von Barbie-Kens mit den Gesichtern von Zuckerberg, Bezos und Musk schrumpft. Die Besucher:innen – Kinder wie Erwachsene – dürfen damit spielen, sie neu arrangieren und so auch ihren Mythos hinterfragen. Ein Spiel um Macht und Machtstrukturen mit dem zentralen Thema Selbstermächtigung – und typisch für die frisch-unverfrorene Art, wie die beiden Künstlerinnen ihren eigenen Ideengarten bespielen.

Zuckerberg, Musk und Bezos geschrumpft: Installation von t8y im Kulturort Höfli 7.
Ivo Herzig – Unter Beobachtung
Wie unbeobachtet können wir heute noch in "unserem Garten" sein? – Der Künstler Ivo Herzig untersucht als Mechatroniker, wie Menschen auf eine physikalische Weise mit Algorithmen interagieren. Die Beobachtung durch unsere "smarten" Telefone nehmen wir kaum war, aber wenn wir den beiden unsere Bewegungen verfolgenden Kameras gegenüberstehen, die Ivo Herzig mit Sensoren, Robotik-Komponenten und anderem "Electro-Trash" gebaut hat, sind wir seltsam berührt. "Leave us alone" entstand 2024 und wurde an verschiedenen Festivals gezeigt, so z.B. am Winterkongress der Digitalen Gesellschaft. Eine weitere Installation prüft unsere Wahrnehmung von toter Mechanik als anscheinend lebendigem, sich unerträglich langsam bewegendem Wesen: Was "sehen", was "erkennen" und was "fantasieren" wir bei diesem Anblick?
Ivo Herzig ist aktives Mitglied des Bitwäscherei Hackspace Zürich und der Swiss Mechatronics Art Society SGMK.

Von Kameras verfolgt: Leave us alone. Mechatronische Installation von Ivo Herzig.
Rita Marti – Aquarell als Stimmung und als Abstraktion
Der Kulturort Höfli 7 ist mit seinen Herbstausstellungen immer auch Begegnungsort: Zwischen Nationen und Regionen, zwischen Künstler:innen, zwischen Generationen. Ihren künstlerischen "Lebensgarten" hat Rita Marti vor allem mit Aquarell-Malerei gestaltet: "Keine genauen Abbildungen, mehr Stimmungsbilder, die den Betrachter vielleicht eine Geschichte erleben lassen oder ihn einfach erfreuen durch Farbe und Formen", schreibt sie dazu, und in der direkten Begegnung erzählt sie, wie sie sich in letzter Zeit immer mehr der Abstraktion zuwendet. Ihre künstlerischen Erfahrungen mit verschiedenen Techniken sammelte sie in Kursen unter anderem an der Kunstgewerbeschule Zürich: "Acryl, Oel und Aquarell. Und schliesslich blieb ich bei der Aquarellmalerei hängen." Ausgestellt hat sie in privaten und öffentlichen Räumen und einige Male im eigenen Haus im Zürcher Unterland. Nun zeigt sie eine reiche Auswahl ihrer Werke, die sich auf das Thema "Garten" beziehen, in der Scheune des Kulturorts Höfli 7.
Rita Marti über ihre Kunst (PDF)

Rita Marti: Probehängung des Aquarells "Mohnblume" in der Scheune des Kulturorts Höfli 7.
Verena Huber – Blumen, Früchte, Gemüse in Öl und Acryl
Übergross sind die Blumenarrangements, die Früchte, die Gemüse, die Verena Huber in ihren Acryl- und Öl-Bildern darstellt. Sie fasziniert mit akribischen Details, mit Transparenz, mit Farbe, mit Licht und Schatten. "Die Motive zu meinen Bildern begegnen mir im Alltag", erklärt die Zürcher Künstlerin. Das können auch Steine sein, die im Wasser liegen, oder Kinderballone, Orangenschnitze, leere Flaschen, weiche Textilien, ein zerknülltes Papier. Sie hofft, dass ihre Sichtweise die Besucher:innen ansteckt. Ihre beinahe fotorealistischen Werke setzen sich mit Leichtigkeit gegen die rauhe Umgebung der grossen Kulturort-Scheune durch.
Website Verena Huber | Instagram: verenahubergessler | Infos Verena Huber (PDF)

Verena Huber: Orangen.Öl auf Leinwand, 80x80cm. (Probehängung)
Silvio Marugg – Moppel, das philosophische Tier
Während der Herbstausstellung im Kulturort Höfli 7 wird als fröhlicher Auftakt die Figur "Moppel" am Eingang zum Garten stehen. Was ist das für ein Tier? - Der Schöpfer Silvio Marugg schreibt dazu: "Nicht Kuh, nicht Elch und auch nicht Bär | als Hummel wär' ich viel zu gross..." Rund um Moppel hat Silvio Marugg eine ganze Philosophie entwickelt, es geht um den Urknall, um Raum und Zeit, und treuherzig erklärt das bunte Wesen: "Meinen Schöpfer danach fragen | macht auch nicht eben Sinn. | Der kann das auch nicht sagen, | was ich nun wirklich bin."

Philosophisches Wesen: Moppel von Silvio Marugg.
Hanz Daniel – Der Kulturort-Ideengeber
Dass in Bauernhaus und Garten des Kulturorts Höfli 7 überhaupt Kunst geschieht und Ausstellungen stattfinden, geht auf den Impuls von Hanz Daniel zurück, der vor bald zehn Jahren im gARTencafé von Beatrice Kambli Walter (Willikon) seine Skulpturen zeigte. Seit 2019 steht der grosse "Helebardier" als Wächter im Kulturort Höfli 7. Im Frühjahr 2026 stürzte wegen Bauarbeiten beim Nachbarhaus ein tonnenschweres Efeugeflecht auf den Wächter und beschädigte ihn schwer. Frisch zusammengeschweisst, steht der Helebardier nun im Vorgarten, umgeben von neuen Metallskulpturen, die Hanz Daniel dieses Jahr aus Holland mitgebracht hat.

Waffeleisenvogel von Hanz Daniel.
Barbara Perkinzl – Keramikobjekte
Das Thema Garten hat die Künstlerin Barbara Perkinzl, die den Kulturort-Besucher:innen durch ihre Fisch-Installation (2024) und Lichtobjekte (2025) bekannt ist, zur Gestaltung von schwarzen, topfförmigen Keramikobjekten inspiriert. Eine Auswahl davon zeigt sie in einer marktähnlichen Situation.

Barbara Perkinzl: Keramikobjekt - Work in progress.
Katja Scheffer - Garteninspirationen
"Die freie künstlerische Tätigkeit ist für mich seit langem Ausgleich und Ausdruckmittel. Mich interessiert besonders das Zusammenspiel zwischen Form und Natur, zwischen dem Detail und dem Ganzen," schreibt Katja Scheffer auf ihrer Website. Sie gestaltet den Ausstellungsbereich im Hausflur des Kulturorts Höfli 7 mit Inspirationen zum Thema Garten in verschiedenen Techniken.
Juan Nicolas Keilich - Erstaussteller
Der Kulturort Höfli 7 gibt regelmässig Erstausteller:innen Gelegenheit, sich im Rahmen einer Gruppenausstellung zu präsentieren und Erfahrungen mit anderen Künstler:innen und mit den Reaktionen des Publikums zu sammeln. Juan Nicolas Keilich, der im Raum Zürich wohnt, zeigt eine Serie von Gemälden, die er im Lauf des Sommers 2026 zum Thema der Ausstellung malt.

Erstaussteller im Kulturort Höfli 7: Juan Nicolas Keilich.
Thomas Tito Greuter - Oberflächenfotografie und Sgraffiti
Als Atelier-Inhaber zeigt Thomas Tito Greuter in der Bauernstube neue Werke: Einerseits abstrakte Fotografien von Oberflächen, die er auf seinen Reisen sucht und findet, anderseits Sgraffiti in einer Schab-Technik, die er im Kulturort Höfli 7 entwickelt hat. Dabei werden von ihm bemalte Holz- oder Aluflächen mit einem dünnen Lehmverputz überzogen. Daraufhin kratzt der Künstler mit dem Gummischaber Strukturen heraus, so dass die Farbe stellenweise wieder zum Vorschein kommt. Früher kam diese Technik auf keramischen Gefässen und Hausfassaden zur Anwendung zum Beispiel an Engadiner Häusern.

Thomas Tito Greuter: Neue Oberflächenfotografien 2026.
Kurt Müller – 1001 Skizzen-Projekt
Seit 2025 arbeitet der Bildhauer und Künstler Kurt Müller im Atelier, das im ehemaligen Stall des Kulturorts Höfli 7 eingerichtet ist. "1001 Skizzen" ist ein Projekt welches sich mit der Frage der konstanten Übung beschäftigt und der Weiterentwicklung des eigenen Schaffens. Mit Tinte auf Papier entstand so eine Werkreihe welche sich stetig verändert, den Künstler durch das Jahr begleitete, zeitweise zum Verzweifeln brachte und nun in seiner Gänze präsentiert werden kann.
Dazwischen werden einige Reliefarbeiten zu sehen sein, welche an die Tradition der Kerbschnitzereien im mitteleuropäischen Alpenraum anknüpfen, sie jedoch in ihrer Sprache verändert und nun als eigenständige Werke sprechen lässt. Dafür wird das Ausgangsmaterial Lindenholz eingefärbt und anschliessend mit bekannten Schnitztechniken bearbeitet. Die so entstehenden Kerbschnitzereien erinnern noch entfernt an ihre einstigen Vorlagen, ohne sich zu weit davon zu entfernen. Durch die Wechselwirkung von Licht und Schatten, dem natürlichen Holz und der Farbfläche und den Spuren der Bearbeitung folgt das Auge dem Verlauf über das Werk.
"Ohne die Hilfe von vielen Menschen in meinem Leben wäre ich heute nicht der Künstler der ich bin," schreibt Kurt Müller. Deshalb spendet er 50 Prozent seiner Ausstellungs-Einnahmen an Organisationen, die Kindern einen Herzenswunsch erfüllen.

Kurt Müller: Collage aus dem Projekt "1001 Skizzen".
Alice Marugg - Sprayen im Garten
"Klick klick klick" und "Tsch tsch tsch" – so tönt es, wenn die kleinen und grossen Spraykurs-Teilnehmer:innen von Alice Marugg am Werk sind. Das fröhliche Gewusel unter dem gartenseitigen Vordach ist eine Augenweide. Ihr Atelier hat Alice Marugg 2025 im Kulturort Höfli 7 eingerichtet, mit einem Lager an Spraydosen und Schablonen und Leinwänden, auf denen die eindrücklichen, bunten und professionell wirkenden Spraybilder entstehen. Diese werden prominent unter dem Garten-Vordach ausgestellt: Und vielleicht kann das eine oder andere Kunstwerk auch erworben werden.
Website Alice Marugg / Litschi-Design | Instagram

Das Garten-Vordach im Kulturort Höfli 7 als Schutz vor einem heftigen Gewitter...

...während einem Spraykurs von Alice Marugg.
Blind Book mit Reinhard Nowak
Matinee, Sonntag, 13. September, 11 Uhr
Die Auftritte von Reinhard Nowak im Kulturort Höfli 7 sind bereits Tradition, und sie sind immer ein literarischer Genuss: Eine Lesung aus einem weiss eingebundenen Buch, das zum Thema der Ausstellung passt, und dessen AutorIn und Titel erst am Schluss verraten wird.

Lesung aus einem weiss eingebundenen Buch: Reinhard Nowak wählt Literatur zum Ausstellungsthema "Der Garten von Candide". Das Bild entstand an der Ausstellung 2024.
Stephanie Florence Senn: Himmlische Pianomusik
Matinee, Sonntag, 20. September, 11:15 Uhr
Stephanie Florence Senn, Konzertpianistin und Organistin in Schaffhausen, spielt am mittleren Ausstellungs-Sonntag "Himmlische Musik" Improvisationen zu religiöser Musik. In den bisherigen Konzerten im Kulturort Höfli 7 war das zahlreich anwesende Publikum begeistert und berührt von der Intensität und tiefen Emotionalität ihres Spiels.
Website Stephanie Florence Senn

Improvisationen zum Thema "Himmlische Musik" mit Stephanie Florence Senn.
Ssassa - Trio mit Christian Fotsch
Matinee, Sonntag, 27. September, 11:00 Uhr
Bei interkultureller Musik auf hohem Niveau denkt man sofort an Ssassa: Seit 1995 hat die von Christian Fotsch gegründete Gruppe über 6100 öffentliche Konzertauftritte gegeben an Festivals, an Stadtteilfesten, an Dorfanlässen und an Schulen, in Formationen zwischen zwei und 24 Musker:innen, mit traitioneller Roma-Musik, Balkan-Pop, Flamenco und mit Liedern auf serbisch, romanes, mazedonisch, griechisch, spanisch, arabisch und weiteren Sprachen. In ihrer feurigen Musik kommt der direkte Bezug der Gruppe zu diesen Kulturen deutlich zum Ausdruck, den sie auf vielen Reisen in die entlegensten Ecken Europas und der Türkei erworben haben. Die Musiker setzen sich nicht nur mit der alten, traditionellen Musik auseinander, sondern nehmen auch Ideen aus der modernen Musik auf.
Nach Herblingen kommt Ssassa in einer Dreier-Formation mit Christian Fotsch, Kadir Erdogan und Denis Zekirov. Das Konzert ist auch für Kinder gut geeignet.

Interkulturelle Musik mit dem Ssassa-Trio.
2 x Erzählcafé mit Susanne Franklin
Am Freitag, 18. sowie am Freitag, 25. September, je um 19 Uhr findet je nach Witterung in der heimeligen Bauernstube oder im lauschigen alten Garten ein Erzählcafé statt. Die Moderatorin Susanne Franklin hat ihr Rüstzeug an der FHNW geholt und freut sich, nach einem kurzen Input zum Ausstellungsthema "Garten" am ersten Abend und "Etwas daraus machen" am zweiten Abend auf die Erinnerungen, Erlebnisse und Gedanken der Teilnehmenden. Zuhören ist obligatorisch, Erzählen freiwillig.
Erzählcafés finden in der ganzen Schweiz und auch im benachbarten Ausland in Bibliotheken, Museen oder Gemeinschaftszentren statt. Sie sind eine ausgezeichnete Form des Austauschs, bei dem sich die Teilnehmer rasch näher kommen und womöglich die eine oder andere überraschende Einsicht gewinnen.
Die erste Stunde ist im Plenum, in der zweiten Stunde können die Gespräche auch in kleineren Interessengruppen weitergeführt werden. Und keine Angst, niemand muss am Abend noch Kaffee trinken, es wird eine Auswahl an Getränken bereitstehen.
Eintritt frei, eine Anmeldung ist erwünscht unter kontakt@hoefli-7.ch, spontane Gäste sind ebenfalls willkommen.

Susanne Franklin, Moderatorin Erzählcafé.
Vernissage und Museumsnacht mit Piano Joe
Die Vernissage vom 12. September und die Museumsnacht vom 29. September 2026 im Kulturort Höfli 7 werden wiederum von Piano Joe begleitet. Es ist immer schön, zu seinen Pianoklängen durch die Ausstellung zu flanieren. Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus einem Video in seinem Youtube-Kanal, wo er seine Auftritte an Konzerten, Vernissagen, Lesungen und auch an Public Pianos dokumentiert.

Piano Joe an der Museumsnacht 2024 im Kulturort Höfli 7.
